DIE GESCHICHTE DES STÖCKELSCHUHS 1 2 3 4 5  

In den 20iger und 30iger Jahren verurteilten die akademischen Frauen die hohen Absätze, aber während des Zweiten Weltkrieges waren sie aufgrund der Rationierung des Leders wirklich in Gefahr. Die Lösung brachte der italienische Schuhdesigner Salvatore Ferragamo, der eine keilförmige Sohle aus Kork entwickelte, die nach dem Krieg ihren Einzug in die Modewelt hielt, als mehr Eleganz des Designs verlangt wurde.

Salvatore Ferragamo exportierte 1914 die handwerkliche Produktion von Damenschuhen in die Vereinigten Staaten, wo er als der Schuster der Filmstars bekannt wurde, Der Engländer David Evins schloss sich in Nordamerika später dem Trend von Ferragamo an und fertigte Kollektionen  für die berühmtesten  Desinger New York's an (Bill Blass, Oscar de la Renta).


Ferragamo, André Perugia und Charles Jourdan wetteiferten an der Entwicklung eines feineren und elegantere Absatzes, konnte aber bei der Entwicklung eines solchen Absatzes weder zerbrechliche oder weiche Hölzer verwenden, da sie das Gewicht einer Frau nicht aushalten konnten. Verschieden Designer hatten die Idee, einen Stahlnagel in Plastik einzufassen, um so die Probleme der Belastung durch das Körpergewicht zu lösen. Die Italiener Del Co und Albanese entwarfen eine Sandale für die Nacht mit winzigen Laschen und einem Absatz unter dem Mittelfuss. Roger Vivier, der für Christian Dior in Paris arbeitete, verbesserte den Absatz, indem er ihm die Form eines Kommas gab, und sich damit um die Erfindung des Pfennigabsatzes verdient machte.
Trotzdem aber, und während die Franzosen, was die Mode anbetraf, keine Konkurrenz hatten, waren die Italiener mit ihren Exporten in die Vereinigten Staaten die absoluten Meister der Massenschuhproduktion. Diese Schuhe wurden dank der Kotakte, die Ferragamo mit Hollywood hatte, in den 50er Jahren bei den Filmstars sehr begehrt (Jane Manfield hatte über 200 Paare). Der Pfennigabsatz war das Synonym für  "sex appeal".
Davon abgesehen beschuldigten die Ärzte den hohen Absatz für alle möglichen Probleme - und nicht nur gesundheitliche (Jugendkriminalität z.B.).

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